28. Juni 2011 14:51 Uhr

Südkoreaner fotografieren sich ihre Einkäufe nach Hause

Fotos machen und damit einkaufen - so funktioniert ein neuer virtueller Supermarkt in Südkorea.

Er befindet sich in einer U-Bahn-Station in der Hauptstadt Seoul und besteht nur aus Bildern von Lebensmitteln, die anstelle von Werbeplakaten an den Wänden hängen. An jedem Bild befindet sich ein Strichcode. Wer die Ware einkaufen will, muss diesen Code mit seinem Smartphone abfotografieren und online zum Supermarkt schicken. Die Lebensmittel werden dann nach Hause geliefert, wenn die Kunden heimkommen.

Die Südkoreaner arbeiten im Durchschnitt 44 Stunden pro Woche und kaufen angeblich ungerne ein. Die weltweit viertgrößte Supermarktkette Tesco setzt deswegen darauf, dass die U-Bahn-Pendler ihre Wartezeit mit Einkaufen überbrücken.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)