29. Juni 2011 15:52 Uhr
Die Hausaufgaben haben die meisten von uns doch nur abgeschrieben. Im Schuldistrikt Los Angeles, dem zweitgrößten der USA, ist selbst das künftig nicht mehr unbedingt nötig. Denn wie das US-Magazin "Time" berichtet, gilt vom kommenden Monat an eine neue Regel, nach der die Hausaufgaben höchstens zu 10 Prozent in die Endnote eines Schülers eingehen dürfen.
Diese bei vielen Lehrern sehr umstrittene Maßnahme soll nach dem Willen der Schulbehörde dazu führen, dass Schüler mehr Zeit für ihre Familie und ihre Hobbys haben. Studien haben ergeben, dass Schüler heute mehr als 50 Prozent mehr Zeit mit ihren Hausaufgaben verbringen, als noch in den 80er Jahren. Vor allem jüngere Schüler seien mit der Menge an Hausaufgaben oft überfordert. Kritiker zitieren andere Studien, wonach regelmäßig erledigte Hausaufgaben zu deutlich besseren Noten führen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)