29. Juni 2011 08:27 Uhr
Hier ein Blick in die Vergangenheit: auf den 29. Juni 1976. An diesem Tag wurde die Inselgruppe der Seychellen von Großbritannien in die Unabhängigkeit entlassen. Als erste Siedler kamen im Jahr 1770 Franzosen, Inder und Afrikaner auf die Inseln. 1814 gaben die Franzosen die Herrschaft an die Briten ab. Die wiederum erklärten die Inselgruppe zur Kolonie.
Seit nunmehr 35 Jahren sind die Seychellen eine Republik innerhalb des Commonwealth. Diese Erste Republik wurde 1979 zugunsten eines Ein-Parteien-Regimes, der Zweiten Republik, abgeschafft. 1993 trat die aktuelle Verfassung als Staatsvertrag für die Dritte Republik in Kraft. Nun sind wieder Oppositionsparteien zulässig.
Vielen Menschen ist der Inselstaat im Indischen Ozean vor allem als Urlaubsziel ein Begriff. Sandstrände und Korallenriffe von mehr als 100 Inseln locken die Besucher. Der Fremdenverkehr beschäftigt rund 30 Prozent der einheimischen Bevölkerung.
Die Bewohner der Seychellen sprechen Englisch, Französisch und Seychellen-Kreol.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)