29. Juni 2011 09:21 Uhr

Europäische Staaten mit unterschiedlichem Kurs in der Atompolitik

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat auf der ganzen Welt zum Nachdenken über die Kernkraft geführt - mit unterschiedlichen Ergebnissen. Japan rückt nicht von der Atomenergie ab, will aber den Anteil erneuerbarer Energien erhöhen. Frankreich hält als größter Atomproduzent Europas ebenfalls an der Technologie fest. Auch Großbritannien will seine Meiler am Netz lassen und sogar Neue bauen. Polen bleibt bei seinem Vorhaben zum Atom-Einstieg.

In Italien dagegen stoppte eine Volksabstimmung den geplanten Wiedereinstieg in die Atomkraft. Das Schweizer Parlament plädierte für einen schrittweisen Ausstieg. Deutschland plant das Ende der Kernkraft bis 2022. Der Bundestag berät heute über die entsprechenden Gesetze.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)