30. Juni 2011 06:37 Uhr

Kultusministerkonferenz legt Modellrechnung zu Lehrerbedarf vor

Wer auf Lehramt studiert, darf sich weiter Hoffnung auf einen festen Arbeitsplatz machen. Nach einer Modellrechnung der Kultusministerkonferenz werden bis 2020 deutschlandweit 28.000 neue Lehrer gebraucht.

Allerdings gibt es Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern, zwischen Schularten sowie Fächern: Nach Einschätzung der Kultusministerkonferenz wird der Bedarf künftig im Osten Deutschlands größer sein als im Westen. Besonders viele neue Lehrer würden voraussichtlich an Berufsschulen und im sonderpädagogischen Bereich gebraucht. Und bei den Fächern hätten vor allem Mathematiker und Naturwissenschaftler gute Chancen.

Derzeit gibt es den Zahlen zufolge etwa 795.000 hauptberufliche Lehrer in Deutschland. Die Modellrechnung beruht auf Zahlen vom November vergangenen Jahres und Schätzungen, wie viele Schüler es 2020 geben wird.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)