30. Juni 2011 10:29 Uhr
"Das Internet erlaubt es den Menschen, ihren demokratischen Bestrebungen eine Stimme zu geben." Das schreibt die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD, in einer Grundsatzerklärung. Das Papier für ein "transparentes und offenes Internet" wurde in Paris von den 34 OECD-Mitgliedstaaten und Unternehmensvertretern verabschiedet.
Darin heißt es, der Vezicht auf eine internationale Regulierung des globalen Computernetzes sei eine Voraussetzung für dessen positive Entwicklung. Allerdings betont die Erklärung auch, dass neue Ansätze zum Schutz von Urheberrechten im Internet gefördert werden müssten.
Ein OECD-Beirat mit Vertretern der Zivilgesellschaft kritisiert, dies könne als Freibrief für Regierungen verstanden werden, Freiheitsrechte im Internet einzuschränken.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)