30. Juni 2011 16:56 Uhr

IAEA: Raffinerie für seltene Erden in Malaysia ohne Strahlenrisiko

Sie soll China den Spitzenplatz streitig machen - eine riesige Raffinerie in Malaysia, an der noch gebaut wird. Ab Herbst sollen dort seltene Erden gewonnen werden - Metalle, die etwa für die Herstellung von Halbleitern und Akkus benötigt werden. Zurzeit kommen mehr als 90 Prozent der weltweit hergestellten Menge aus China.

In der neuen Raffinerie in Malaysia sollen seltene Erden aus Gestein gewonnen werden, das aus West-Australien eingeschifft wird. Bei der Gewinnung entsteht radioaktives Material. Deshalb hatten Anwohner gegen den Bau der Anlage protestiert. Nun kommt ein Gutachten der Internationalen Atomenergiebehörde, IAEA, zu dem Schluss, die Raffinerie berge kein Strahlenrisiko. Die Strahlung liege weit unter der problematischen Grenze.

Die IAEA schlägt dem Betreiber der Raffinerie aber vor, die Anwohner besser über die Anlage zu informieren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)