1. Juli 2011 06:10 Uhr
Dabei ist Kanada nicht das einzige Land, das die Jagd auf die Tiere zulässt. Auch in Namibia dürfen Robben gejagt werden. Dieses Jahr sind laut dem Fischereiministerium in Windhuk 80.000 Jungtiere und 6.000 Bullen freigegeben. Ein Sprecher verteidigte die sogenannte "Robbenschlagug", die am 1. Juli beginnt: Sie sei ein Beitrag zum Artenerhalt und befördere die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen. Ganz anders sieht das der Internationale Tierschutz-Fond in Hamburg. Er bezeichnete die Jagd als "grausam und unnötig". Ein Sprecher nannte auch den Grund, warum Bilder der toten Tiere aus Namibia kaum bekannt seien: Journalisten, die versuchten die Ereignisse zu dokumentieren, würden mit Gewalt daran gehindert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)