1. Juli 2011 11:53 Uhr
Bei Nikotin handelt es sich um ein Alkaloid, also eine meist giftige, stickstoffhaltige Verbindung. Nikotin bildet sich in den Wurzeln der Tabakpflanze und lagert sich in den Blättern ab. Bei Zimmertemperatur ist Nikotin eine farblose, ölige Flüssigkeit, die sich an der Luft schnell braun färbt. Das Nervengift ist vor allem bekannt als Genussmittel beim Tabakrauchen.
Nikotin hat eine suchterzeugende Wirkung, die sowohl zu physischer wie auch psychischer Abhängigkeit führt. Als Nikotinismus wird eine Erkrankung des Nervensystems bezeichnet - hervorgerufen durch die übermäßige Aufnahme von Nikotin. Benannt wurde Nikotin nach dem Franzosen Jean Nicot, der im 16. Jahrhundert lebte. Nicot führte damals Tabak als Heipflanze in Frankreich ein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)