1. Juli 2011 13:51 Uhr

Bundesfreiwilligendienst: Aus Zivi wird Bufdi

Der "Bufdi" löst den Zivi ab. Die Aussetzung der Wehrpflicht scheint auch eine sprachliche Entwicklung mit sich zu bringen. Anstelle des Zivildienstes können junge Menschen sich jetzt im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes sozial engagieren. Und diejenigen, die das tun, werden in der Medienberichterstattung und von sozialen Einrichtungen vermehrt "Bufdis" genannt. Ein konkurrierender Name ist der "BFDler", auch er ist in der Presse schon wiederholt aufgetaucht.

Sprachwissenschaftler nennen solche neuen Wörter zunächst okkasionelle, also Gelegenheits-Wortbildungen. Werden sie häufiger verwendet, spricht man von usuellen, also gebräuchlichen, Wortbildungen. Oftmals landen sie dann, wie auch der Zivi, im Lexikon.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)