2. Juli 2011 09:40 Uhr
Bei der ersten Hamburger Ozean-Konferenz haben Wissenschaftler aus Europa und den USA eine internationale Meeressteuer gefordert.
Sie solle von allen Nutzern erhoben werden - zum Beispiel für das Tauchen oder den Transport von Containern. Damit könne der Schutz der Ozeane vorangetrieben werden. Die Folgen ihrer Ausbeutung kosteten die Gesellschaft zehn- bis hundertmal mehr als der vorsorgliche Schutz. Die Tagung war die erste von insgesamt drei geplanten Ozeankonferenzen. Daran nahmen insgesamt 70 Forscher teil. Die nächsten Treffen finden in New York und Lissabon statt.
Von den bestehenden Abkommen im Meeres-Recht erwarten sich die Wissenschaftler nicht allzu viel. Viele Staaten würden sich aufgrund eigener Interessen nicht daran halten. Zudem fehlten oft Kapazitäten - sprich: Geld für Kontrollen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)