2. Juli 2011 13:21 Uhr

Bayer entschädigt US-Bauern im Streit um Gen-Reis

Die Agrarsparte des Chemie- und Pharmakonzerns Bayer hat im Rechtsstreit um Gen-Reis eine außergerichtliche Einigung mit US-Landwirten erreicht.

Wie der Konzern mitteilte, ist er bereit, den betroffenen Bauern ingesamt bis zu 750 Millionen Dollar zu zahlen. Der Hintergrund: Vor fünf Jahren waren in Reis-Lieferungen aus den USA Spuren einer gentechnisch veränderten Sorte gefunden worden. Sie ist gegen Pflanzenschutzmittel resistent, aber nicht für den menschlichen Verzehr zugelassen. Der Reis wurde damals von der US-Firma Aventis Cropscience hergestellt, die später von Bayer übernommen wurde.

Nach Schätzungen der Welternährungsorganisation FAO produzieren die USA pro Jahr mehr als neun Millionen Tonnen Reis.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)