4. Juli 2011 09:34 Uhr

New York: Streit um fremdsprachige Straßenschilder

Wenn es brennt, findet die Feuerwehr eine Straße mit einem fremdsprachigen Namen möglicherweise nicht so schnell. Das befürchten zwei Mitglieder des New Yorker Stadtrates. Auch für Passanten seien Straßenschilder auf Spanisch, Koreanisch oder Russisch, die es in einigen Vierteln der Stadt gebe, problematisch, finden Peter Koo und Dan Halloran. Sie haben deshalb eines Gesetzesentwurf ausgearbeitet, der in allen Teilen New Yorks die englische Sprache auf Schildern vorschreibt.

Bislang wird im Stadtrat über den Entwurf gestritten. Die Leiterin des städtischen Ausschusses für Kleingewerbe etwa sieht die Gefahr, dass der Charme der einzelnen Viertel verloren gehen könnte.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)