4. Juli 2011 13:52 Uhr

Antarktischer Krill düngt Meerespflanzen und hilft so beim CO2-Abbau

Sie werden nur sechs Zentimeter groß - und doch wiegen sie zusammen so viel wie die gesamte Menschheit. Winzige Krustentiere, auch Krill genannt, ernähren nicht nur Wale, Robben und Pinguine - sie spielen auch eine wichtige Rolle für die Speicherung von klimaschädlichem CO2 im Wasser. Ein internationales Forscherteam fand jetzt heraus: Die Kleinstlebewesen düngen das Phytoplankton an der Meeresoberfläche mit Eisen. Dadurch vermehren sich diese Mikro-Pflanzen besser und können somit auch mehr CO2 aus der Luft absorbieren. Wie die Forscher nachwiesen, nehmen die Krustentierchen das Eisen auf dem Meeresgrund auf und tragen es auf der Suche nach Nahrung zu dem Plankton an die Wasseroberfläche.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)