5. Juli 2011 08:54 Uhr
Wir werfen einen Blick auf das, was war und zwar vor 200 Jahren. Am 5. Juli 1811 erklärte Venezuela als erstes Land Südamerikas seine Unabhängigkeit. Der Tag wird in Venezuela heute unter dem Namen "Bicentenario" mit großem Aufwand gefeiert. Dabei wurde vor 200 Jahren die Unabhängigkeit lediglich ausgerufen. Erst nach langen Kämpfen wurde sie von der Kolonialmacht Spanien im Jahr 1821 dann auch akzeptiert. Entscheidend dafür war die Schlacht von Carabobo: In ihr konnten sich die Separatisten unter General Simon Bolívar gegen die spanischen Truppen durchsetzen.
Bolívar ist für Venezuela heute nicht nur wichtig für die nationale Identität, sondern auch Namensgeber. Denn mit der neuen Verfassung aus dem Jahr 1999 veränderte sich auch der Name des Landes: Aus der "República de Venezuela" machte die Regierung von Präsident Hugo Chávez Frías die "República Bolivariana de Venezuela", zu deutsch: die Bolivarische Republik Venezuela.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)