5. Juli 2011 08:54 Uhr
Vielleicht war es eine Seuche, die sie dahinraffte. Es geht um 281 Tote, die als Mumien ungefähr 300 Jahre lang in einer italienischen Kirchengruft lagen. Forscher haben die Leichen nun geborgen und untersucht. Es handelt sich um Männer, Frauen, Kinder und sogar Säuglinge.
Daran, wie die Toten in der Gruft lagen, konnten die Archäologen erkennen, dass man die Leichen einfach von oben in die Grube hatte fallen lassen. Möglicherweise, vermuten die Forscher, grassierte damals eine Seuche, deren Opfer man sich auf diese Weise entledigte.
Die Toten trugen schlichte Kleidung aus Wolle und Leinen, sie waren also wahrscheinlich einfache Leute. Abnutzungsspuren an den Skeletten zeigen nach Angaben der Archäologen, dass sie zu Lebzeiten harte Arbeit hatten leisten müssen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)