5. Juli 2011 10:52 Uhr
Die erste Banane, die von einem Menschen angebaut wurde, wuchs wahrscheinlich auf Neu-Guinea. Zu diesem Schluss kommen Forscher von der australischen Monash Universität. Sie verglichen die genetischen Erbinformationen verschiedener heutiger Bananensorten miteinander, außerdem untersuchten sie prähistorische Samenfunde aus Kamerun und Neu-Guinea. So lässt sich klären, welche Pflanzen die direkten Vorfahren der heutigen, kultivierten Sorten sind.
Das Ergebnis: zum ersten Mal wurde die Frucht in Neu-Guinea angebaut, von dort wurde sie vom Menschen erst nach Afrika und dann in die ganze Welt verbreitet.
Diese Information ist nützlich, denn die ursprüngliche Varianten haben oft noch wertvolle Eigenschaften, die durch die Zucht verloren gegangen sind. Manche sind resistent gegen Krankheiten oder sie kommen besonders gut mit Trockenheit zurecht. Diese Eigenschaften lassen sich dann eventuell gezielt wieder in die Zuchtformen einkreuzen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)