6. Juli 2011 06:29 Uhr
Einer der wichtigsten deutschen Botschafter im Ausland ist ein Schriftsteller: Johann Wolfgang von Goethe.
Nach ihm ist das Goethe-Institut benannt, das sich seit 60 Jahren in aller Welt für die Verbreitung der deutschen Sprache und Kultur einsetzt. Gestern Abend wurde in Berlin Geburtstag gefeiert. Dabei forderte Außenminister Guido Westerwelle, dass sich Deutschland stärker für Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen öffnen müsse. Er sagte, wer nach hier komme, müsse darauf vertrauen können, dass er und seine Familie sich in der deutschen Gesellschaft wohlfühlen könnten.
Das Goethe-Institut wurde 1951 gegründet. Es vermittelt weltweit in 150 Vertretungen deutsche Kultur. Im vergangenen Jahr nahmen mehr als 200.000 Menschen im In- und Ausland an Sprachkursen teil. Das Auswärtige Amt trägt rund zwei Drittel der jährlichen Kosten. Im vergangenen Jahr hatte das Institut rund 334 Millionen Euro zur Verfügung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)