6. Juli 2011 08:16 Uhr

Sachsen will Gold suchen gehen

In einer Tonne Kies finden sich im weltweiten Schnitt 1,3 Gramm Gold.

Und das herauszufiltern, könnte sich durchaus lohnen, findet offenbar die sächsische Landesregierung. Das berichtet die "Freie Presse" aus Chemnitz. Derzeit werde in 25 privat betriebenen Tagebauen der Goldgehalt von Quarzkies untersucht, und zwar in denjenigen mit der höchsten Kiesproduktion pro Jahr. Im Herbst soll ein Untersuchungsbericht vorliegen.

Fachlichen Rat gibt dabei die Bergakademie Freiberg. Nach Ansicht der Experten hängt die Frage, ob sich der Abbau lohnt oder nicht, vor allem davon ab, ob sich Gold und Kies ohne viel Aufwand voneinander trennen lassen. Unter anderem in Kiesgruben am Rhein bei Speyer laufen schon seit mehreren Jahren Goldabscheidungsanlagen. Auch in Oberitalien und Australien wird Gold auf diese Weise gewonnen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)