6. Juli 2011 14:52 Uhr
Die Forschung der Helmholtz-Gemeinschaft wird besser vernetzt. Auch Berlin wird Standort eines Forschungszentrums für neurodegenerative Erkrankungen. Das teilte die Senatswissenschaftsverwaltung mit. Weitere Standorte des Netzwerks befinden sich zum Beispiel in Göttingen, Tübingen und München. Sitz der Berliner Niederlassung ist die Charité. Hier sollen Forscher der Humboldt-Universität, der Freien Universität, des Max-Delbrück-Zentrums und des Leibniz-Instituts für Molekulare Pharmakologie eng zusammenarbeiten. Nach den Worten der Teilnehmer sind die Pläne für erste klinische Studien schon konkret. Sie sollen sich mit Alzheimer, Parkinson und der Muskelschwunderkrankung ALS befassen.
Sie alle zählen zu neurodegenerativen Erkrankungen: Charakteristisch ist der Abbau von Nervenzellen - und zwar immer mehr, je weiter die Erkrankung fortschreitet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)