7. Juli 2011 11:25 Uhr
Seit gestern werden in der nordspanischen Stadt Pamplona wieder Kampfstiere durch die Altstadt getrieben. Seitdem wurden bereits vier Verletzte gemeldet. Der Hintergrund zu dem umstrittenen Stierlauf:
Seit 1591 werden in Pamplona jedes Jahr zwischen dem 6. und dem 14. Juli die sogenannten Sanfermines gefeiert. Es handelt sich um ein Fest zu Ehren des Heiligen Firmin, einem Sohn der Stadt. Im Mittelpunkt steht der Encierro, der Stierlauf. Jeden Morgen werden sechs Kampfstiere und mehrere zahme Ochsen durch die Gassen der Altstadt bis zur Arena gejagt. Hunderte Männer rennen auf der rund 800 Meter langen Strecke vor den Tieren her. Als einzige Waffe zum Schutz ist eine zusammengerollte Zeitung erlaubt.
Gegner des Stierlaufs kritisieren, dass die Tiere während der Jagd in Panik versetzt werden und Schmerzen durch Schläge erleiden. Auch die menschlichen Teilnehmer werden immer wieder durch Hufe und Hörner der Tiere verletzt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)