7. Juli 2011 11:51 Uhr

Blick ins Lexikon: "Kolophonium"

Ein Blick ins Lexikon: auf das "Kolophonium". Mit diesem Begriff bezeichnet man das Harz, das unter anderem aus den Pflanzensäften von Kiefern, Fichten und Tannen gewonnen wird. Es sieht hellbraun-durchsichtig aus, splittert leicht - und es klebt natürlich. Verwendet wird es deshalb vielfältig, zum Beispiel bei der Herstellung von Lacken und Klebstoffen.

Musiker kennen Kolophonium vor allem in einer veredelten Form: Die Bögen von Streichinstrumenten werden damit bestrichen. Dadurch haften deren Haare besser auf den Saiten und der Bogen lässt sich präziser führen. Auch Tänzer und Gewichtheber benutzen Kolophonium für ihre Schuhe, damit sie weniger rutschig werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)