7. Juli 2011 16:53 Uhr
Die USA beteiligen sich am deutschen Kernfusionsprojekt "Wendelstein 7-x".
Die Forschungsanlage steht in Greifswald und soll ab 2015 die Voraussetzungen für ein neuartiges Kraftwerk testen. Bei der Methode soll - ähnlich wie bei der Sonne - aus der kontrollierten Verschmelzung von Atomkernen Energie erzeugt werden. Als Rohstoffe dienen Deuterium und Lithium; beide Elemente sind weltweit nahezu unbegrenzt in Wasser und Gesteinen verfügbar.
Das Projekt kostet den Bund, das Land Mecklenburg-Vorpommern und die EU rund 377 Millionen Euro. Wie das Max-Planck-Institut mitteilte, steuern US-amerikanische Forschungsinstitute umgerechnet mehr als fünf Millionen Euro bei.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)