8. Juli 2011 09:50 Uhr

Umweltschützer wehren sich gegen Gasbohrung nahe eines Riffs in Australien

Das Ningaloo-Riff vor der Westküste Australiens ist beliebt bei Tauchern aus der ganzen Welt. Doch Umweltschützer fürchten um das Riff, denn die australische Regierung hat Bohrungen für die Suche nach Erdgas genehmigt. Und dafür musste der Konzern Shell, der das Erdgas fördern will, kein Umweltgutachten vorlegen. Die Bohrungen sollen nur rund 70 Kilometer vor dem Riff stattfinden und mehr als fünfeinhalb Kilometer tief reichen. Das Riff ist gerade erst von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt worden.

"Shell Australia" versicherte, dass sich das Unternehmen der Artenvielfalt in der Region bewusst sei und keine Negativfolgen für die Umwelt zu befürchten seien.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)