8. Juli 2011 16:55 Uhr
Spätestens mit Bo, dem Hund der Obamas, stand die Frage wieder im Raum. Können Hunde hypoallergen sein, also weniger Allergien auslösen als andere Hunde? Eine Studie am "Henry Ford Hospital" in Detroit zumindest hat keinen Beleg dafür gefunden. Die Forscher untersuchten Staubproben aus mehr als 170 Haushalten mit 60 verschiedenen Hunderassen, elf davon gelten als hypoallergen. Ihnen wird nachgesagt, weniger Hautschuppen, Speichel und Haare zu verlieren.
Laut den Forschern führt das aber nicht dazu, dass im Hausstaub weniger Allergene zu finden sind. Bei ihren Untersuchungen konnten sie nach eigenen Angaben keinen deutlichen Unterschied feststellen. Allerdings weisen die Autoren selbst auf einige Schwächen der Studie hin. So sei zum Beispiel nicht berücksichtigt worden, wie lange sich die Hunde in den Räumen aufhielten und auch auf die unterschiedlichen Rassen sei nicht geachtet worden.
Die Studie erscheint im "American Journal of Rhinology and Allergy".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)