8. Juli 2011 15:05 Uhr
Die Erdölförderung im Tschad verändert die dortigen Dorfstrukturen. Das geht aus einer Studie der AG Tschad hervor, deren Träger der Verein Internationaler Christlicher Friedensdienst ist. Die Autoren untersuchten so genannte eingeschlossene Dörfer, in deren Nähe es besonders viele Förderanlagen gibt.
Häufig seien Felder von den Anlagen umschlossen und nicht mehr zugänglich. Der Esso-Konzern habe dafür Entschädigungen gezahlt, doch auch die hätten sich auf die Strukturen ausgewirkt. Da nur für Flächen entschädigt worden sei, die schon genutzt wurden, habe zum Beispiel die Abholzung von Brachland schnell zugenommen. So hätten die Erdölanlagen zur Umweltzerstörung beigetragen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)