8. Juli 2011 16:29 Uhr
Nationale und lokale Machthaber profitieren, die traditionelle Landbevölkerung geht leer aus. So sehen es die beiden Organisationen "Brot für die Welt" und der Evangelische Entwicklungsdienst. Sie kritisieren, dass ausländische Unternehmen in Entwicklungsländern investieren, ohne die Belange der Bevölkerung zu berücksichtigen.
Die Unternehmen pachteten oder kauften Land, das sie zum Anbau von Nahrung oder von Energiepflanzen für Sprit brauchten. Die Verträge würden mit den Regierungen ausgehandelt und seien oft nicht öffentlich. Ein Mitbarbeiter von "Brot für die Welt" kritisierte, Kleinbauern und Gemeinden würden ihrer Weiden, Wasserstellen und ihres Ackerlandes beraubt.
Beide Entwicklungsorganisationen fordern, Bevölkerungsgruppen vor Ort bei der Planung großer Investitionen mit einzubeziehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)