12. Juli 2011 06:54 Uhr

Amazonas-Region vernetzt sich gegen Regenwald-Zerstörung

Sechs Millionen Quadratkilometer umfasst das Regenwaldgebiet in Südamerika. Damit es nicht schrumpft - etwa durch illegale Rodungen und Bergbau - wollen die Staaten der Amazonas-Region künftig enger zusammenarbeiten. Zunächst wollen sie ihre Messmethoden aufeinander abstimmen, um das Ausmaß der Abholzungen überhaupt richtig abschätzen zu können. Das gab die Organisation der Amazonas-Anreinerstaaten (OTCA) bei einem Treffen in Ecuador bekannt. OTCA-Sekretär Mauricio Dorfler erklärte, nicht nur die Artenvielfalt im Regenwald sei bedroht. In der Amazonasregion lebten rund 420 indigene Bevölkerungsgruppen, deren kultureller Reichtum schützenwert sei.

Zur OTCA gehören neben Ecuador auch Bolivien, Brasilien, Guyana, Kolumbien, Peru, Suriname und Venezuela. Sie ist die Nachfolgeorganisation des Amazonaspaktes, der 1978 ins Leben gerufen wurde.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)