12. Juli 2011 08:52 Uhr
Südkoreas Profi-Fußballer müssen sich in Zukunft Lügentests unterziehen. Damit soll verhindert werden, dass in der Profiliga Spiele manipuliert werden. Wie der britische Sender "BBC" berichtet, reagiert die K-League damit auf den jüngsten Wettskandal im südkoreanischen Fußball. In der vergangenen Woche waren 46 Spieler und 11 Buchmacher festgenommen worden, weil sie insgesamt 15 Spiele manipuliert haben sollen.
Neben den Tests mit Lügendetektoren will die K-League laut "BBC" die Gehälter der Fußballer anheben, um Wetten weniger verlockend zu machen. Bislang verdiene ein Profifußballer in Südkorea 11.000 Dollar. Das sei weniger als das Durchschnittseinkommen eines südkoreanischen Bürgers.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)