12. Juli 2011 09:55 Uhr
Kuba gilt als Land mit der zweitschlechtesten Internetverbindung der Welt. Nur die Insel Mayotte im Indischen Ozean soll eine noch schlechtere Anbindung haben.
Die Regierung in Havanna hat jetzt neue Zahlen veröffentlicht, wie viele Kubaner das Internet nutzen können. 2010 hatten demnach 1,8 Millionen Menschen einen Zugang, das entspricht rund 16 Prozent der Bevölkerung. Im Vergleich zu 2009 sei die Zahl der Internetnutzer um zwölf Prozent gestiegen.
Die Daten unterscheiden allerdings nicht zwischen dem Zugang zum weltweiten Netz und dem staatlich streng kontrollierten Intranet. Es erlaubt nach Angaben von Menschenrechtlern fast nur den Zugang zu Regierungswebsites. Außerdem können E-Mails verschickt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)