12. Juli 2011 11:54 Uhr
Einzelne Gemeinden könnten den Regenwald in Indonesien besser schützen als die Regierung. So lässt sich das Ergebnis einer Studie zusammenfassen, die bei einer Konferenz in Lombok vorgestellt wurde. An der Organisation ist die indonesische Regierung beteiligt.
In der Studie heißt es, es wirke sich negativ auf den Wald aus, dass lokale Kommunen und indigene Bevölkerungsgruppen keinerlei Rechte an Waldgebieten hätten. So könnten sie auch anders als der Staat keine Maßnahmen gegen die illegale Abholzung des Regenwaldes ergreifen.
Erstellt wurde die Studie im Auftrag einer Umweltschutzinitiative. Nach Angaben der Behörden gibt es in Indonesien etwa 30.000 Dörfer, die in staatlichen Waldgebieten liegen. Die Gemeinden hätten aber nur an etwa einem Prozent der Fläche eigene Rechte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)