12. Juli 2011 12:21 Uhr
Einfach den Hahn aufdrehen und trinken, ohne an mögliche Medikamentenrückstände im Wasser zu denken. In Deutschland ist das möglich, meint Heidi Foth, Toxikologin der Universität Halle/Wittenberg. Hier bei DRadio Wissen sagte sie, in Deutschland kämen Arnzeimittelrückstände im Trinkwasser so gut wie gar nicht vor. Das Wasser würde nicht aus Abwasser aufbereitet, außerdem würden neuere Arneimittel so entwickelt, dass sie keine schädlichen Reste in der Umwelt hinterlassen könnten.
Sei eine Region dennoch mit Altarzneimitteln belastet, sei die Konzentration im Trinkwasser dort so gering, dass man ein Leben lang trinken müsste, um auf die Wirkung einer einzigen Tablette zu kommen.
Foth sagte, Trinkwasser gelte in Deutschland als Lebensgrundlage, deshalb gebe es ein hohes Schutzniveau. Alte Arnzeimittel sollten gut verschlossen im Hausmüll entsorgt werden, um nicht in die Umwelt zu gelangen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)