13. Juli 2011 06:29 Uhr
"Eine Frau ist das einzige Geschenk, das sich selbst verpackt." Geboren wurde Belmondo am 9. April 1933 in Neuilly-sur-Seine, einem Vorort im Westen von Paris. Bereits in den 50er-Jahren als Amateurdarsteller unterwegs wurde er zunächst beim ersten Vorsprechen als untalentiert abgelehnt. Doch schon 1959 wurde er mit seiner Hauptrolle in Jean-Luc Godards "Außer Atem" zum Star der Nouvelle Vague. In den darauffolgenden drei Jahrzehnten feierte er zahllose Erfolge mit Actionfilmen wie "Der Profi" oder Komödien wie "Das Superhirn".
Dabei eilte "Bébél" - wie die Franzosen ihn liebevoll nennen - stets der Ruf voraus, sich bei gefährlichen Szenen nicht doubeln zu lassen. In den 90ern wurde es deutlich ruhiger um ihn. Im Jahr 2001 erlitt er einen Schlaganfall. Seinen bisher letzten Film drehte er 2009: Das Drama "Ein Mann und sein Hund" fand zwar in Deutschland keinen Kinoverleih mehr, war jedoch vergangenen August in der ARD zu sehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)