13. Juli 2011 08:22 Uhr
Er gilt als einer der bösartigsten Parasiten des Menschen. Die Rede ist vom Guinea-Wurm, der fast nur noch in Süd-Sudan vorkommt. Die "Süddeutsche Zeitung" widmet ihm heute einen langen Artikel. Darin geht es um die Hoffnung, dass der Parasit im Zuge der Unabhängigkeit des Landes endlich ausgerottet werden könnte. Denn, so zitiert das Blatt einen Gesundheitsexperten, um ihn auszurotten brauche man Frieden und stabile Gemeinden. Nur so könne man aufklären und Hilfsmittel verteilen.
Der Guinea-Wurm ist ein Fadenwurm, der über kleine Krebse im Wasser übertragen wird. Er besiedelt das Unterbindehautgewebe und verursacht schmerzhafte Blasen und furunkelartige Geschwüre.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)