13. Juli 2011 14:25 Uhr
Schildkröten gelten in Vietnam als Glücksbringer. Denn der Sage nach hat König Ly Tai To im 15. Jahrhundert die Chinesen mit einem Schwert in die Flucht geschlagen, das er vom Schildkröten-Gott bekommen hatte.
Deshalb nehmen auch besonders viele Vietnamesen Anteil am Schicksal eines rund 100 Jahre alten Tiers in der Hauptstadt Hanoi. Es wurde im April verletzt aus einem See geborgen. Wie die Staatspresse berichtet, wurde die Schildkröte jetzt aufgepäppelt und zurück gebracht. Mittlerweile haben Hunderte Freiwillige den verschmutzten See gesäubert.
Die Schildkröte ist 200 Kilogramm schwer und ist eines der letzten lebenden Exemplare der Jangtse-Riesenweichschildkröten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)