13. Juli 2011 17:50 Uhr
Manchmal nehmen private Sponsoren Einfluss auf die medizinische Forschung. Besonders dann, wenn es um teure klinische Studien geht, die bis zu 150 Millionen Euro kosten. Das sagte der Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, Karl-Heinz Rahn, im Deutschlandradio Kultur. Solche Beträge könnten mit öffentlichen Mitteln gar nicht finanziert werden.
Um einer Einflussnahme durch die privaten Sponsoren vorzubeugen, schlug Rahn vor, bei solchen Großprojekten immer auch einen öffentlichen Sponsor mit ins Boot zu holen. Außerdem müsse man dagegen vorgehen, dass Studien manchmal unter Verschluss blieben, wenn sie zu einem für den Sponsor ungünstigen Ergebnis kämen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)