14. Juli 2011 06:52 Uhr
Weil sie gebetet haben, wurden sie der Schule verwiesen. Die Rede ist von zwei Schülern im Osten Chinas, die der überwiegend muslimischen Minderheit der Uiguren angehören. Das berichtet der Sender "Radio Free Asia". Demnach sollen die Schüler eine Moschee besucht haben.
Nach Angaben des Weltkongresses der Uiguren mit Sitz in München, sind uigurischen Kindern, die an einem bestimmten Schulprogramm teilnehmen, religiöse Aktivitäten verboten. Wegen Verstößen würden jedes Jahr Kinder von der Schule ausgeschlossen und deren Eltern mit hohen Geldstrafen belegt, neben einem Moscheebesuch sei oft das Fasten im Monat Ramadan ein Grund dafür.
Der Großteil der Uiguren weltweit lebt in China. Insgesamt gibt es in Ost-, Mittel- und Zentralasien etwa acht Millionen Angehörige der Volksgruppe.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)