14. Juli 2011 08:53 Uhr
Fahnder des BKA sind auf Facebook unterwegs. Und sie suchen nach verbrechensrelevanten Daten. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine kleine Anfrage der Linken hervor. Wie das Webportal "Heise" schreibt, nutzten demnach Beamte des BKA, der Bundespolizei und des Zollfahndungsdienstes soziale Netzwerke. Sie recherchierten darin aber nur fallbezogen und nicht systematisch. Auch würden die Daten nur zur Bestätigung von anderen Erkenntnissen verwendet. Dennoch hätten Informationen aus den Netzwerken in mehreren Fällen zum Erfolg geführt.
In der kleinen Anfrage hatten die Abgeordneten der Linken auch wissen wollen, ob die Ermittler im Netz verdeckt arbeiteten. Die Antwort darauf wurde allerdings nicht veröffentlicht. Es hieß nur, falls die Beamten -Zitat- "unter einer Legende" an sozialen Netzwerken teilnähmen, sei das unter bestimmten Voraussetzungen kein Eingriff in die Grundrechte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)