14. Juli 2011 09:55 Uhr
Versuchskaninchen aus dem Labor befreien war gestern.
Heute stürzen sich Naturschützer auf Felder mit genmanipulierten Pflanzen. So geschehen heute früh auf einer Forschungsanlage im australischen Canberra. Wie die Zeitung "Bangkok Post" berichtet, kletterten drei Aktivistinnen über einen Zaun und machten den Gen-Weizen dort dem Erdboden gleich. Nach Angaben von Greenpeace wollten die Frauen so gegen die Sicherheitsrisiken des Versuchsgebiets protestieren. In einem offenen Experiment würden die veränderten Pflanzen unweigerlich die Umwelt kontaminieren.
Den Angaben von Greenpeace zufolge trugen die Aktivistinnen spezielle Anzüge, um bei ihrer Aktion nicht selbst Sporen nach außen zu tragen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)