14. Juli 2011 11:52 Uhr
Zum Schluss noch unser Blick ins Lexikon: auf das Plasmid.
Als solches bezeichnet man einen kleinen, ringförmigen DNA-Strang, der meist in Bakterien vorkommt, und zwar zusätzlich zu ihrer Basis-Erbinformation. Wie diese auch schwimmt er frei im Zellplasma, denn Bakterien besitzen keinen Zellkern. Viele Bakterien tragen mehrere Plasmide. Auf ihnen liegen jeweils mehrere Gene, oft für die Resistenz gegen Antibiotika.
Viele Wissenschaftler machen sich Plasmide zunutze, um zum Beispiel selbst designte Gene in Bakterienzellen einzuschleusen. Deshalb gibt es sogar Plasmide zu kaufen, die Molekularbiologen dann für ihre Zwecke verändern können.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)