14. Juli 2011 14:20 Uhr

Pinguine können riechen - und spüren so ihre Beute auf

Immer der Nase nach: Nach diesem Motto jagen Pinguine offenbar ihre Beute. Das haben Forscher der Universität Kapstadt gezeigt. Dazu bedienten sie sich eines Tricks: Sie gossen ein chemisches Gemisch ins Meer, das auch entsteht, wenn Planktonalgen abgeweidet werden, zum Beispiel von Fischen und Krebstieren. Die wiederum sind die Hauptbeute von Pinguinen. Und voilá: Das Chemikalien-Gemisch lockte innerhalb einer halben Stunde dreimal so viele Brillenpinguine an wie eine Vergleichssubstanz ohne den typischen Duft. Die Forscher schließen daraus: Pinguine nutzen ihren Geruchssinn, um potentielle Beutetiere aufzuspüren. Diese Hypothese bestätigte sich in Versuchen mit Duftschälchen an Land.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)