14. Juli 2011 16:33 Uhr
Manchmal arbeitet das Gehirn auch dann, wenn es nicht so scheint. Forschungsergebnisse der Universitätsklinik in Genf legen nahe, dass Informationen auch dann verarbeitet werden, wenn bestimmte Bewusstseinsprozesse nicht stattfinden können. Die Wissenschaftler untersuchten eine Frau, die nach einem Unfall keine Gesichter mehr erkennen konnte - selbst, wenn sie die Fotos bekannter Personen sah. Messungen ihrer Gehirnaktivität mit unterschiedlichen Methoden ergab, dass dann immer noch Bereiche aktiv waren, die für Gesichtserkennung zuständig sind. Die Forscher schließen daraus, dass mehrere Hirnbereiche zusammenarbeiten müssen, damit ein Mensch Gesichter erkennen kann.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)