19. Juli 2011 07:00 Uhr

Kein Käufer gefunden: Zweitgrößte US-Buchkette macht dicht

Elektronische Bücher machen offenbar inzwischen dem Buchhandel deutlich zu schaffen.

Die zweitgrößte Buchhandelskette der USA, Borders, macht endgültig dicht. Das Unternehmen hatte im Februar Insolvenz angemeldet. Voraussichtlich werden mehr als 10.000 Menschen ihren Job verlieren.

Firmenchef Mike Edwards schrieb in einem Brief an die Belegschaft, trotz vieler Verhandlungen habe sich kein Käufer gefunden. Nachdem sich alle Seiten derart angestrengt hätten, stimme ihn diese Entwicklung traurig.

Borders litt laut seinem Chef darunter, dass ebook-Lesegeräte in den USA den Markt revolutionierten. Außerdem kauften die Kunden seit der Wirtschaftskrise allgemein weniger Bücher - oder bestellten sie lieber im Onlineversandhandel.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)