19. Juli 2011 08:25 Uhr

"FAZ" über Firmennamen: Früher zuverlässig und ortsverbunden, heute innovativ und global

Früher hieß die Firma "Gebrüder Helfmann, Bauunternehmer". Heute: "Hochtief". Ein anderes Beispiel: früher "Haarmanns Vanillinfabrik" - heute "Symrise". Bei diesen und vielen weiteren Unternehmensnamen zeigt sich laut einem Bericht der "Frankfurter Allgemeiner Zeitung" in den vergangenen 160 Jahren ein deutlicher Wandel.

In dem Text erklärt der Sprach- und Wirtschaftswissenschaftler Fabian Fahlbusch, dass die Firmen bei ihren Namen früher ausführlich Gründer und Produkte darstellten - damit hätten sie beim Kunden einen Eindruck von Zuverlässigkeit erzeugen wollen. Heute dagegen müssten Unternehmen innovative Zukunftsvisionen versprechen - und das auch noch global. Deswegen gebe es immer mehr Phantasienamen ohne Herkunftshinweis.

Wie die "FAZ" schreibt, machen aber nicht alle Unternehmen diesen Trend mit. Bei Mittelständlern spielten traditionelle Familiennamen noch immer eine bedeutende Rolle.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)