19. Juli 2011 12:27 Uhr

Schlafmangel von Politikern und Unternehmern beeinflusst Verhandlungen

Manchmal sind offenbar nicht Argumente entscheidend, sondern fehlender Schlaf. Das legt eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach nahe. Für das Wirtschaftsmagazin "Capital" hatte das Institut 519 Politiker, Unternehmenschefs und Behördenleiter danach befragt, wie lange sie schlafen.

Im Durchschnitt kämen die Befragten auf sechs Stunden und zehn Minuten Schlaf pro Nacht. Knapp ein Drittel der befragten Politiker schliefen allerdings nur fünf Stunden oder weniger pro Nacht. Und das habe Auswirkungen: Über die Hälfte der Befragten hätten schon einmal erlebt, dass Verhandlungen von der Müdigkeit einzelner Teilnehmer beeinflusst würden - etwa durch plötzliche Zugeständnisse.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)