19. Juli 2011 14:55 Uhr
Ein intensives Fitnesstraining bringt offenbar Hochhäuser ins Wanken.
Zumindest ist das Forschern zufolge in Südkorea passiert. Vor zwei Wochen hatte in Seoul ein Tae-Boe-Training stattgefunden - im zwölften Stock eines Hochhauses. 17 Erwachsene hatten dort gleichzeitig Übungen gemacht. Das Gebäude habe dann zehn Minuten gewankt, hunderte Menschen flohen in Panik.
Forscher der Danguk-Universität in Yongin versuchten nun zu erklären, wie es dazu kommen konnte. Einem Radiosender erklärte einer der Wissenschaftler, das Gebäude aus Eisenträgern hatte eine charakteristische Vibration. Diese sei wiederum gleichphasig mit den Bewegungen der Tae-Bo-Sportler.
Die zuständigen Behörden hatten das Hochhaus nach dem Vorfall geschlossen, nach einer Sicherheitsüberprüfung aber wieder geöffnet.
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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)