19. Juli 2011 15:22 Uhr
Manchmal kann ein gutes Essen wirken wie eine Friedenspfeife. So sehen es offenbar auch die Verantwortlichen bei der US-Armee. Denn wenn Soldaten in Afghanistan künftig die Stammesältesten zum Essen einladen, soll es nicht irgendetwas geben, sondern traditionelle afghanische Kost. Die Armee will rund 130 Soldaten einen dreitägigen Kochkurs absolvieren lassen und sucht dafür Ausbilder. Sie sollen den Uniformierten beibringen, wie man Fleisch mit Gemüse richtig zubereitet oder traditionelles afhanisches Brot backt. Ziel des Kochkurses: Die Beziehungen zur afghanischen Kultur und Bevölkerung vertiefen.
Wichtig ist nach Angaben des Militärs auch, dass die Soldaten lernen, nach islamischem Brauch zu schächten. Dabei muss dem Tier die Kehle durchgeschnitten werden, ohne es zu betäuben. Seinen Kopf soll es nach Mekka ausgerichtet haben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)