20. Juli 2011 06:27 Uhr

Neue Richtlinie für Spielzeug in der EU

Sie werfen damit herum und stecken sie auch gern mal in den Mund. Damit Kinder sich an ihren Spielsachen nicht verletzen oder vergiften, gibt es in der Europäische Union eine Spielzeugrichtline. Sie wurde überarbeitet und tritt heute in der neuen Form in Kraft.

In allen 27 EU-Staaten gelten jetzt strengere Grenzwerte für chemische Substanzen in Spielsachen, die Krebs auslösen oder das Erbgut schädigen können. Giftige Schwermetalle wie Blei oder Quecksilber sind ganz verboten. Die vorherige Spielzeugrichtlinie war 20 Jahre alt. Weil Produktion und Materialien sich im Laufe der Jahre verändert hätten, habe man auch die Bestimmungen ändern müssen, so die EU. Rund 80 Prozent des Spielzeugs in Deutschland komme aus dem Ausland. In den vergangenen Jahren hätten Millionen Artikel aus China zurückgerufen werden müssen. Vor allem an den Grenzen müsse Spielzeug deshalb künftig strenger kontrolliert werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)