20. Juli 2011 06:55 Uhr
Fischsticks ohne Fisch und Bananenschokolade ohne Bananen. Solche Fälle will die die Seite "www.lebensmittelklarheit.de" aufspüren. Heute Vormittag geht das Portal des Verbraucherschutzministeriums online. Es fordert Bürger dazu auf, auf der Seite Produkte anzugeben, durch deren Aufmachung sie sich getäuscht fühlen. Die gemeldeten Fälle sollen dann von Verbraucherschützern untersucht werden. Die Ergebnisse sollen ebenfalls im Netz landen.
Der stellvertretenden Fraktionschefin der Grünen, Bärbel Höhn, geht das neue Portal nicht weit genug. Im "Hamburger Abendblatt" fordert sie gesetzliche Regelungen gegen irreführende Werbung und für leichtverständliche Etiketten. Die Verantwortung für Lebensmitteltransparenz dürfe nicht allein auf die Konsumenten abgeschoben werden. Vertreter der Ernährungsindustrie bezweifeln die Rechtmäßigkeit des Portals.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)