20. Juli 2011 14:54 Uhr

Neue Wächter beschützen Touristen vor Eisbären

Tierwärter mal andersrum.

Auf der norwegischen Polarinsel Spitzbergen werden seit kurzem Eisbar-Wächter eingesetzt - und zwar nicht zur Bewachung der Bären, sondern zur Bewachung von Touristen. Von denen kommen jährlich 10.000 auf die Insel, um sich die Eisbären anzusehen. Die Wächter achten darauf, dass die Eisbären den Touristen nicht zu nahe kommen. Wenn es zu brenzlig wird, ordnen sie den Rückzug zum bereitliegenden Boot an, für Notfälle haben sie auch Waffen dabei. Norwegische Reiseveranstalter waren bei ihrer Suche überrascht, dass sich 80 Menschen um die beiden zeitweiligen Stellen beworben hatten. Auf Spitzbergen leben 3.500 Eisbären und 2.500 Menschen. Ein- bis dreimal im Jahr werden Eisbären erschossen, wenn sie Menschen zu nahe kommen - fast immer sind dabei Wissenschaftler die Schützen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)